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Apotheke vs Tankstelle

Erstellt am Montag, 16.11.2009 von Dr. Roalstad | gelesen: 1099 | zuletzt: 10. March 2010

Wer unter Kopfschmerzen oder anderen Beschwerden leidet, den führt sein Weg in der Regel in eine Apotheke. In der Vergangenheit haben diese allerdings bereits Konkurrenz durch sogenannte Internetaptoheken bekommen. Dort werden Medikamente auf dem Postweg an die Heimadresse verschickt. Die klassische Apotheke bietet dagegen allerdings den Vorteil, dass sie vor Ort angesiedelt sind.

Der Ölkonzern Shell will Medienberichten zufolge offenbar genau an diesem Punkt ansetzen und testet derzeit an vier seiner Tankstellen den Verkauf von Medikamenten. Direkt vor Ort, wie in einer Apotheke, können die Kunden die Arzneimittel zwar nicht kaufen, allerdings sollen diese bereits 48 Stunden nach Bestellung über das Internet in der örtlichen Tankstation eintreffen. Für den Kunden würden den Angaben zufolge keine Versandkosten berechnet. Außerdem sehe man in den langen Öffnungszeiten der Tankstellen enomers Potential.

Beliefert werden die Teststation dabei von einer Apotheke im niedersächsischen Uslar, da Shell selbst keine Medikamente vertreiben darf. Der Test soll in naher Zukunft auf 20 Station ausgeweitet werden. Die Apotheker sehen diesem Geschäft skeptisch entgegen, da bei Versandhandel mit Medikamenten eine Beratung des Patienten nicht in der Form statt findet, wie es in der herkömmlichen Apotheke der Fall ist und man Umsatzeinbußen befürchtet.

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