Wirkstoff Vardenafil
|
Vardenafil ist der Wirkstoff eines Medikamentes, welches 2003 gegen Erektile Dysfunktionen auf den Markt gebracht wurde. Die Medikamente, die diesen Wirkstoff beinhalten, heißen z.B. Levitra® oder Vivanza®. Der Vorläufer von Vardenafil, der Wirkstoff Sildenafil, ist besser unter dem Handelsnamen Viagra® bekannt.
Wie wirkt das Medikament auf die Erektion? Der Wirkstoff Vardenafil zählt zu den PDE-5-Hemmern, er stellt das natürliche Gleichgewicht zwischen dem Guanosinmonophosphat (cGMP) und dem Phosphodiesterase-Typ 5 (PDE-5) wieder her. Das cGMP bewirkt die Erektion am männlichen Körper, dadurch das sich die Schwellkörpermuskeln entspannen und Blut einfließen kann. Das PDE-5 wiederum bewirkt, das sich das cGMP abbaut, somit die Erektion abklingt. Ist zuviel PDE-5 im Körper vorhanden, kommt es gar nicht erst zu einer Erektion. Hier kommt das Vardenafil zum Einsatz, es blockt das PDE-5 aus und das cGMP ist wieder in einer genügenden Konzentration vorhanden, eine Erektion kann entstehen.
Eine Studie zeigte, das der Erfolg bei 83 % der Anwender bis zum Orgasmus führte, bei 87 % für den Geschlechtsverkehr ausreichte, eine deutliche Erhöhung der Lebensqualität.
Wie jedes andere Medikament hat auch Vardenafil Nebenwirkungen, dazu zählen vor allem Blutdruckabfälle, weshalb das Medikament auf keinen Fall zusammen mit Blutdrucksenkenden Medikamenten eingenommen werden sollte. Hinzu wurden Kopfschmerzen, Gesichtsrötungen und Nasenschleimhautentzündungen beobachtet.
Die Kosten des Medikamentes werden noch nicht von der deutschen Krankenkasse übernommen, den Betrag muss der Anwender selbst zahlen. Ihr Dr. Roalstad |
![]() |

Ähnliche Artikel:

6th, November 2009 um 23:56 Uhr
meine frage ist wie wirkt Levitra bei Retinitis Picmentosa? da in der packungsbeilage der hinweis steht und ich diese Krankheit habe weis ich nicht so recht wie ich damit umgehen soll.
Mit freundlichem Gruß
R.Kraus
16th, November 2009 um 09:54 Uhr
Hallo,
Levitra ist das Potenzmittel mit den wenigsten Nebenwirkungen. Sie können es auf jeden Fall mal versuchen trotz Retinopathia Pigmentosa einzunehmen.
Achten sie genau auf Veränderungen und Nebenwirkungen. Nehmen sie zum Test auf jeden Fall max. eine halbe Tablette, eher weniger.
Gruß Dr. Roalstad